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Wir sind eine Nachbarschaftsinitiative im Ehrenfeld, die sich seit dem Herbst 2014 trifft. Unser gemeinsamer Wunsch: Wir wollen unser Leben im Alltag mit Hilfe einer guten nachbarschaftlichen Vernetzung bereichern und verbessern. Wir wollen ein buntes, vielfältiges Leben im Viertel mit Menschen gleich welchen Alters. [... weiterlesen ...]

Wir von Radeln ohne Alter Bochum sind überzeugt, dass das Leben auch im hohen Alter noch voller Freude sein kann und soll und wir möchten mit Menschen, die nicht mehr aus eigener Kraft in die Pedalen treten können, ehrenamtlich Rikscha-Fahrten in einen Park, ins Lieblingscafé oder an andere geliebte Orte unternehmen.

Gesucht werden Menschen, die Spaß am Radfahren und an Geselligkeit haben, ein Lächeln auf die Gesichter ihrer Fahrgäste zaubern möchten, ihre Zeit zum Geschenk machen, Lust auf spannende Begegnungen und Gespräche haben und Pilot oder Pilotin bei Radeln ohne Alter werden wollen. Hier können alle wirklich was bewegen, nette Menschen treffen und nebenbei noch was für ihre Fitness tun – mit Unterstützung durch einen elektrischen Motor.

Für interessierte Pilotinnen und Piloten gibt es eine Informationsveranstaltung am Dienstag, 14.5.2019 um 19.00 Uhr im St. Mauritius Stift, Knüwerweg 15, 44789 Bochum.

Unter dem Titel "Drei sind keiner zu viel" (durch den Veranstalter vergeben) haben wir vom 9. März bis 6. April bei der Klima Challenge Ruhr 2019 teilgenommen. Das Projektbüro der Klimametropole Ruhr2022 des Regionalverbandes Ruhr hat diesen Wettbewerb zu Klima, Nachhaltigkeit und Ökologie ausgeschrieben und die GLS Bank hat zusätzlich einen Sonderpreis über 2.500 € im Bereich "Nachhaltige Mobilität" vergeben.

Foto: GLS Bank Bochum

Bei der Abschlussveranstaltung am 6. April 2019 in der Warsteiner Music Hall war es dann soweit - Ehrenfelder Miteinander e.V. hat für Radeln ohne Alter Bochum den Sonderpreis der GLS Bank von Eva Hildebrand (E-Mobilitätsbereich GLS Bank) und Thorsten Holstein (GLS Bank Regionalleiter Bochum) überreicht bekommen. Überzeugt hat bei unserem Konzept  die Verbindung von nachhaltiger Mobilität und sozialen Aspekten mit dem generationsübergreifenden Ansatz - mehr auf der GLS Bank Seite unter Aktuelles.

Super! ... denn am 8.4.2019 konnten wir dann unsere erste Rikscha bestellen!

Danke an all unsere Förderer, die das möglich gemacht machen - von Volksbank Bochum Witten eG, GLS Bank mit ihrem Sonderpreis, GLS Treuhand, Bochum Marketing und die vielen privaten Spender! Danke, jetzt heißt es nur noch warten - leider sind die Lieferzeiten nicht ohne.

Wir laden wieder ein zum Smartphone-Café im Ehrenfeld!

Samstag, 4. Mai, von 14:00 – 17:00 Uhr im „Blondies“

Hattinger Str. 80, 44789 Bochum

... die Gelegenheit sich einige Dinge zum neuen Smartphone erklären zu lassen!

Das Smartphone-Café ist eine Anlaufstelle für alle, die Hilfe beim Umgang mit dem Smartphone suchen. Fragen aufschreiben und mitbringen!

Bei persönlicher Betreuung und in lockerer Atmosphäre finden wir bestimmt eine Lösung.

Auch Menschen, die beraten können, sind herzlich willkommen!

Kommt einfach vorbei!

Weitere Informationen und Kontakt:

Tel. 0234 – 609 38 177

dagmar.bartsch@ehrenfeldermiteinander.de

Im vergangenen November stand Prof. Dr. Boris Suchan für einen Vortrag beim Ehrenfelder Miteinander zur Verfügung.

Siehe auch dazu die Meldung „Erfolgreich altern… aber wie?“ (Vortrag von Prof. Suchan): Volles Haus beim Ehrenfelder Miteinander vom 23. November 2018.

Den Vortrag von Prof. Dr. Suchan gibt es jetzt auch als PDF-Download (21,5 MB) - im oben verlinkten Beitrag.

Kurzfristig hat Frau Carp den Termin am 16.4.2019, 20 Uhr im Kulturhaus Oskar abgesagt! Ein neuer Termin ist noch nicht vereinbart.

Auch in diesem Jahr haben wir vom Ehrenfelder Miteinander e.V. wieder Frau Carp eingeladen, damit sie uns Programm und Konzept der diesjährigen Ruhr-Triennale vorstellt.

Wir laden alle Interessierten herzlichen dazu ein!

Dienstag, 16. April, 20 Uhr im Kulturhaus Oskar, Oskar-Hoffmann-Str. 25

Beitrag von Heinz Hartmann, Fotos von Dörte Heydemann

Bei unserem Monatstreffen im September 2018 war von zahlreichen Anwesenden der Wunsch geäußert worden, das Kloster in Stiepel zu besichtigen. Am 23. Februar 2019 war es dann soweit.

Bei heiterem aber kühlem Wetter trafen bis 10.15 Uhr 21 Interessierte auf dem Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche ein. Nach kurzer Begrüßung untereinander bewegten wir uns langsam zur Klosterpforte.

Dort wurden wir pünktlich um 10.30 Uhr von Pater Gabriel empfangen und in die Vorhalle gebeten. Hier begrüßte Pater Gabriel alle Gäste und stellte sich kurz vor. Er komme von den Philippinen und sei seit 10 Jahren Mitglied des Stiepeler Konvent. Hier sei er neben seelsorglichen Aufgaben für die Betreuung der im Laufe der Jahre stattfindenden Wallfahrten zuständig.

Kurz darauf betraten wir den Kreuzgang des Klosters, ein um einen quadratischen Innenhof angelegter geschlossener Wandelgang. Von einer kleinen Anlage umgeben befindet sich im Innenhof ein achteckiger Brunnen. Nachdem wir uns auf einigen im Kreuzgang aufgestellten Bänken niedergelassen hatten, gab Pater Gabriel einen kurzen Rückblick auf die Geschichte des Klosters.

Die Entstehung des Klosters ging auf eine Initiative des ersten Bischofs des Ruhrbistums Essen Kardinal Hengsbach zurück. Das Kloster Stiepel, ein Kloster der Zisterzienser, wurde 1988 gegründet und ist ein Priorat des Stifts Heiligenkreuz, einer Zisterzienserabtei in Österreich in der Nähe von Wien. Die Zisterzienser leben nach den Regeln des hl. Benedikt von Nursia, geb. um 480. Ihr Name geht zurück auf das erste Kloster einer reformierten Gruppe der Benediktiner in Citeaux in Frankreich.

Der Weg im Kreuzgang führte uns dann in den Kapitelsaal, dem Versammlungsraum der Mönche. Hier erzählte Pater Gabriel in humorvoller Art, dass ihm an diesem Ort der Abt seinen klösterlichen Namen, eben Gabriel, mitgeteilt habe, obwohl er als ersten Namenswunsch „Zacharias“ und als zweiten „Hermann-Josef“ angegeben hatte. Inzwischen habe er sich mit „Gabriel“, dem Namen des Erzengels, gut angefreundet. Ein paar Schritte weiter kamen wir in die Klosterbibliothek.

Von hier aus ging es in die Hauskapelle, ein sehr modern gestalteter, fast runder Gebetsraum mit einer Glaskuppel. Als letzten Raum innerhalb des Klosters sahen wir die Sakristei, in der sich die Mönche vor den vier Tagesgebeten bzw. vor dem Gottesdienst umziehen. Von hier führte der Gang direkt in die Wallfahrtskirche, die auf einem sternförmigen Grundriss errichtet wurde und in der auf einer 2,5 Meter hohen Säule das Gnadenbild der „Schmerzhaften Muttergottes“ steht. Die nur ca. 70 cm große Figur stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sie hatte nach der Reformationszeit eine lange Odyssee hinter sich, ihr ursprünglicher Standort war die Stiepeler Dorfkirche. Die jetzige Wallfahrtskirche wurde 1915 fertiggestellt.

Nach der Verabschiedung von Pater Gabriel nutzten einige die Zeit für Einkäufe im Klosterladen.

Mehrere TeilnehmerInnen suchten gegen 12 Uhr noch einmal die Kirche auf, um dem Gebet bzw. den Gesängen der Mönche zu lauschen. Zwar waren die lateinischen Verse kaum zu verstehen, aber es war eine entspannende Viertelstunde.

Zu guter Letzt ging es in den Klosterhof zum Mittagessen. Leider mussten wir wegen einer anderen Gruppe fast 1,5 Stunden auf unser Essen warten. Aber geschmeckt hat es dann trotzdem. Gegen 15 Uhr begaben sich dann alle auf den Heimweg.

Dagmar Bartsch

 

Das 2. Smartphone-Café des Ehrenfelder Miteinander e.V. (im Blondies Bochum)
 

 

Das Neue Jahr ist da und wir laden wieder ein zum

Smartphone-Café im Ehrenfeld!

 

Am 12. Jan 2019 von 14:00 – 17:00 Uhr

im  Hattinger Str. 80, 44789 Bochum

Die Gelegenheit, sich einige Dinge zum neuen Smartphone erklären zu lassen!

Das Smartphone-Café ist eine Anlaufstelle für alle, die Hilfe beim Umgang mit dem Smartphone suchen. Fragen aufschreiben und mitbringen!

Bei persönlicher Beratung und in lockerer Atmosphäre finden wir bestimmt eine Lösung.

Kommt einfach vorbei!

Weitere Informationen und Kontakt:

www.ehrenfelder-miteinander.de

dagmar.bartsch@ehrenfeldermiteinander.de

0234 – 609 38 177

 

Wie im Beitrag vorher gelesen, wir brauchen Unterstützung beim Kauf der Rikschas.

Unterstützt / unterstützen Sie uns durch ihre Stimme beim Förderprogramm der Volksbank Bochum-Witten für den Kauf einer Rikscha! Man kann bis zum 31.01.2019 jeden Tag einmal abstimmen (voten)  zugunsten eines Projektes –auf der Webseite hier:

https://www.vr-foerderprogramm.de/antraege/ (unser Projekt suchen „Ehrenfelder Miteinander e.V.“, auf Voting klicken, den Code, der angezeigt wird in das Feld darunter eingeben und dann auf „Voting durchführen“ klicken). Schneller findet uns, wenn man bei "Filtern nach Gremium" oben "Bochum Süd-West" auswählt.

Vielen Dank im Voraus für Eure/Ihre Unterstützung!!! Und bitte weitergeben, damit wir möglichst viele Stimmen zusammenbekommen! ... um in 2019 vielen Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern zu können!

 

 

Bequem und sicher, den Wind in den Haaren spüren, schöner als eine Fahrt im Auto – so beschreiben die Fahrgäste der Rikscha während unserer Veranstaltung am 15. November, Frau Fuchs und Herr Gerkens, ihre Fahrt durch Bochum. Leider war die Rikscha für das Stadtteilfest im Ehrenfeld im Juni nur geliehen, was sich aber nun ändern soll.

Um das Projekt „Radeln ohne Alter“ vorzustellen, haben wir am 15.11.18 zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Projektgruppe Radeln ohne Alter von links nach rechts: Dagmar Bartsch, Dörte Heydemann, Barbara Jeßel, Gabriele Gaul, Erhard Fröhner (Foto: Jens Matheuszik)

Viel Vorarbeit ist von uns schon geleistet worden, so dass für den Start des Projektes lediglich die Rikschas fehlen, sprich: Geld, das wir alleine nicht aufbringen können. Jeder Betrag ist hilfreich, jede Unterstützung ein Beitrag zum Gelingen des Projektes.

Gesucht werden außerdem Menschen, die Spaß am Radfahren haben (E-Bikes) und gerne Zeit mit älteren Menschen verbringen. Die Pilotinnen und Piloten werden vorab von uns geschult und bekommen eine Einweisung in Sicherheit und 1. Hilfe beim Rikscha fahren.

Spendenkonto:

Ehrenfelder Miteinander e.V.

Volksbank Bochum Witten eG

IBAN DE43 4306 0129 0145 0660 00

BIC GENODEM1BOC

Verwendungszweck: Radeln ohne Alter

Kontakt: dagmar.bartsch@ehrenfeldermiteinander.de

0234 - 609 38 177

„Erfolgreich altern ... aber wie?“

Unter diesem Motto stand der Vortrag von Prof. Dr. Boris Suchan, Experte für Neuropsychologie der Ruhr-Universität Bochum. Dieser war zu Gast beim Treffen des Ehrenfelder Miteinander am letzten Mittwoch. Die Caféteria im Oskar-Kulturhaus war bis zum letzten Platz gefüllt - es mussten sogar zusätzliche Stühle geholt werden, um dem großen Interesse zu entsprechen.

Vortrag ERFOLGREICH ALTERN... ABER WIE? (Prof. Boris Suchan)
Vortrag ERFOLGREICH ALTERN... ABER WIE? (Prof. Boris Suchan)

Zu Gast war Prof. Dr. Boris Suchan, klinischer Neuropsychologe und Leiter des Neuropsychologischen Therapie Centrums an der Ruhr-Universität Bochum. ...weiterlesen "„Erfolgreich altern… aber wie?“ (Vortrag von Prof. Suchan): Volles Haus beim Ehrenfelder Miteinander"