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Wir sind eine Nachbarschaftsinitiative im Ehrenfeld, die sich seit dem Herbst 2014 trifft. Unser gemeinsamer Wunsch: Wir wollen unser Leben im Alltag mit Hilfe einer guten nachbarschaftlichen Vernetzung bereichern und verbessern. Wir wollen ein buntes, vielfältiges Leben im Viertel mit Menschen gleich welchen Alters. [... weiterlesen ...]

Absage aller Veranstaltungen / weitergehende Hinweise in Sachen Corona-Virus / Hilfe vor Ort (Aktualisierung: 16.03.2020)

Die aktuelle Situation in Sachen Corona-Virus hat auch Auswirkungen auf die Nachbarschaftsinitiative Ehrenfelder Miteinander.

Deswegen werden wir alle Veranstaltungen absagen (bis auf weiteres). Davon betroffen sind beispielsweise die nächsten regulären Treffen vom Ehrenfelder Mittwoch im Oskar-Kulturhaus (am 18. März 2020 und 15. April 2020 und ...) - aber auch die Fahrten von Radeln ohne Alter.

Aktualisierung (16.03.2020) (Beginn): Davon sind auch die Stadtteilspaziergänge im Ehrenfeld betroffen, siehe diese Meldung: Corona-Update: Stadtteilspaziergang im Ehrenfeld
(Ende Aktualisierung 16.03.2020)

Ob unser geplantes Stadtteilfrühstück im Mai stattfinden kann, ist noch nicht sicher. Nach der aktuellen Rechtslage geht das derzeit nicht!

Was aber selbstverständlich in verstärkter Form weiter geht, sind unsere Nachbarschaftshilfen im Quartier. Brauchen Sie z.B. Einkaufshilfen, jemanden, der Rezepte/Medikamente für Sie abholt  oder einfach nur ein offenes Ohr am Telefon, melden Sie sich bei uns (0234-6093877). Wir arbeiten auch mit den Ehrenfelder Einkaufshelfern zusammen (0157 37010580, mail: rovermeino@gmx.de) - eine Truppe junger Menschen, die auch in der WAZ vom 19.3.2020 vorgestellt wurden. (Aktualisierung 22.3.20)

Reduzierung sozialer Kontakte notwendig

Die Reduzierung sozialer Kontakte ist notwendig, um eine weitere Verbreitung von Corona zu verlangsamen. Die Reduzierung sozialer Kontakte bedeutet aber natürlich nicht, dass die Solidarität unserer Gesellschaft eingeschränkt werden soll! Dazu mehr weiter unten!

Durch die Allgemeinverfügungen der Stadt Bochum (siehe Sonderausgabe des Amtsblatts der Stadt Bochum vom 14.03.2020) sind Veranstaltungen grundsätzlich verboten. Dies sorgt für eine Reduzierung der sozialen Kontakte und dient der Verlangsamung des Virus.

Nur durch die Verlangsamung kann eine Überbelastung des Gesundheitssystems verhindert werden!

Siehe dazu auch das Video aus dem heute-journal des ZDF, welches erklärt, dass es jetzt um die Verlangsamung (Stichwort: FlattenTheCurve - die Kurve flacher machen) geht.

Schutz der besonders gefährdeten Gruppen

Nach allen vorliegenden Informationen sind insbesondere Risikopatienten (beispielsweise ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen) gefährdet!
Insofern müssen insbesondere ältere Menschen, aber auch die Menschen mit Vorerkrankungen, besondere Vorsicht walten lassen!

Deswegen sollten die persönlichen Kontakte auf das Minimum eingeschränkt werden. Auf keinen Fall sollten beispielsweise Großeltern sich um die Betreuung von Kindern kümmern!

Das ist auch der Grund, warum Besuche in den Alten- und Pflegeeinrichtungen und in Krankenhäusern nur noch auf das Notwendigste beschränkt erlaubt sind.

Handhygiene wichtig!

Das wichtigste, was wir derzeit alle machen können: Regelmäßig die Hände waschen! Siehe dazu auch die Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).

Hilfe vor Ort

Bei unseren regelmäßigen Treffen fragen wir immer als erstes:
Wer braucht was/wer hat was?

Das gilt natürlich auch jetzt:
Wir bitten euch, uns zu sagen, was ihr gerade jetzt an Unterstützung braucht, sei es eine Einkaufshilfe, ein (Telefon-) Gespräch (weil ja viele Treffen und Kontakte nicht stattfinden) oder sonstige Hilfen.

Außerdem gebt uns Bescheid, was ihr an Hilfe anbietet, z.B. Einkaufen für jemanden, mit der Angabe, wo ihr einkaufen könnt, ob ihr einen PKW habt für größere Einkäufe usw.

Bitte keine Falschinformationen weiterverbreiten...

Derzeit kursieren gerade bei Diensten wie What's App viele Falschinformationen. Diese können einerseits verängstigen (weil dort Sachen behauptet werden, die nicht stimmen) - andererseits aber auch die Leute in falsche Sicherheit wiegen, so dass dann die Verhaltenstipps laxer gehandhabt werden.

Insofern bitte nur auf die Aussagen von offiziellen Quellen vertrauen:

  • bochum.de/corona/ - die Stadt Bochum informiert hier transparent über den aktuellen Stand
  • infektionsschutz.de/... - die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) informiert zum neuartigen Coronavirus SARS CoV 2
  • https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/ - Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
  • mags.nrw/... - das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Nordrhein-Westfalen informiert in leichter Sprache zum Corona-Virus
  • ksl-msi-nrw.de/... - das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Lernen informiert hier in einem Video in der deutschen Gebärdensprache zum Corona-Virus
  • rki.de/... - das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Instanz in Deutschland zum Corona-Virus (richtet sich aber primär an die Fachöffentlichkeit)

Alles wird gut!

Wenn wir alle die Hinweise (Handhygiene, soziale Kontakte vermeiden) berücksichtigen, dann wird alles gut!

Die Maßnahmen zu befolgen, fällt uns allen schwer. Wenn man den engen Kontakt zu Familienangehörigen einstellen muss, dann geschieht das aber nur, um die Situation zu entschärfen, damit unsere Gesellschaft daraus gestärkt hervor gehen kann!

Lasst uns ein Beispiel am Frohsinn der ItalienerInnen nehmen, die unter dem Motto "Andra tutto bene" (Alles wird gut) mit Musik und Optimismus gegen die Krise sich formieren (siehe den verlinkten Beitrag vom Österreichischen Rundfunk (ORF)).